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Chrysler PT Cruiser Convertible

Cruiser mit Henkel

13. April 2004, 20:25

Der PT Cruiser von Chrysler ist ohnehin schon ein aussergewöhnliches Auto. Nun ist er auch als Cabrio-Version auf dem Schweizer Markt.

Auch als Cabrio ein Charaktertyp: Chrysler PT Cruiser.
Auch als Cabrio ein Charaktertyp: Chrysler PT Cruiser.
Von Peter Haab, Sevilla

Konventionell war die Familie der PT-Cruiser-Modelle ja noch nie; aber die Cabrio-Version hebt sich als eine ganz spezielle Erscheinung nochmals zusätzlich von gängigen Beispielen ab. Die attraktiv gestylte Oben-ohne-Version des US-Kultautos dürfte der ganzen PT-Familie zu einem neuen Schub auf den wichtigen europäischen Märkten verhelfen.

Das neue Chrysler PT Cruiser Cabrio ist das achte Mitglied der Familie, die mit der fünftürigen Steilhecklimousine im Jahr 2000 eingeführt wurde. Passte schon der Original-PT-Cruiser in keine der herkömmlichen Fahrzeugkategorien, dürfte auch das neue Cabrio das Marktsegment der Cabriolets neu definieren.

Eine Struktur nach Mass

Die Karosseriestruktur des Chrysler PT Cruiser Cabrio wurde von Grund auf als Cabriolet entwickelt, mit dem Ergebnis, dass Fahrstabilität, Fahrkomfort und Handlichkeit auf einem Niveau liegen, wie es für dieses Fahrzeugsegment keineswegs typisch ist. Mit seinen zwei extra grossen Türen, dem komplett gefütterten elektrischen Verdeck und dessen Glas-Heckscheibe präsentiert sich der neueste Chrysler PT Cruiser mit klarer und vor allem unverwechselbarer Linienführung - mit offenem ebenso gut wie mit geschlossenem Verdeck.

Der auf Höhe der B-Säule montierte, in Fahrzeugfarbe lackierte Überrollbügel mit integrierter Innenraumbeleuchtung hat eine ausgeklügelte Form, die den Fahrtwind über die Passagiere auf den hinteren Sitzen hinwegleitet und Turbulenzen und Windgeräusche auf ein Minimum reduziert. Angesichts des niedrigen Geräuschniveaus bei offenem Verdeck können sich die Passagiere während der Fahrt entspannt unterhalten.

In geschlossenem Zustand trägt das solide dreilagige Verdeck zur Dämpfung von Verkehrslärm und Fahrgeräuschen bei. Dank der optimal isolierenden so genannten Smart-Glas-Seitenscheiben und dem aerodynamisch ausgeformten Überrollbügel dürfte das Chrysler PT Cruiser Cabrio zu den leisesten Cabriolets im C-Segment zählen.

Zweifarbiges Lederinterieur

Das Chrysler PT Cruiser Cabrio kommt in den Versionen Limited und GT auf den Schweizer Markt. Die Kunden haben die Wahl zwischen zwei leistungsstarken Benzinmotoren. Ein 2,4-Liter-Saugmotor mit 150 PS und Schalt- oder Automatikgetriebe treibt das Limited-Modell an, ein 2,4-Liter-Turbomotor mit 223 PS Leistung und 5-Gang-Schaltgetriebe beschleunigt den GT. Je nach Ausstattung legt der Kunde dafür zwischen 37 400 und 41 600 Franken auf den Tisch.

Sowohl Limited als auch GT gefallen mit ihrer zweifarbigen Leder-Innenausstattung. Tip-and-slide-Vordersitze sorgen für bequemen Durchstieg zu den beiden hinteren Sitzen. Die Fondsitze sind im Verhältnis 50/50 geteilt umklappbar und vergrössern den Gepäckraum bei Bedarf beträchtlich. Das Chrysler PT Cruiser Cabrio ermöglicht seinen Besitzern die Vielseitigkeit von neun verschiedenen Sitzkonfigurationen und einem grossen Kofferraum, der schon mit hochgeklappten Fondsitzlehnen 377 Liter fasst.

Wie alle Chrysler PT Cruiser wird auch das Cabrio im DaimlerChrysler-Werk im mexikanischen Toluca gefertigt. Seit Beginn der PT-Cruiser-Produktion im Jahr 2000 hat sich dieses Werk zu einer der effizientesten Produktionsstätten der Chrysler Group entwickelt. Über die vergangenen 24 Monate hinweg wurde das Werk von Grund auf modernisiert. Jetzt hat es die notwendige Kapazität und Flexibilität, um die Cruiser- und Cabrio-Modelle parallel fertigen und die Produktion an die Nachfrage anpassen zu können.

Das Chrysler PT Cruiser Cabrio wird weltweit auf mehr als 30 Märkten zu kaufen sein.

Neue Generation des Voyager

Neben der Cabrio-Version des PT Cruiser hat Chrysler für den Schweizer Markt noch einen zweiten Trumpf in der Hinterhand: Anfang Mai wird auch die neueste Voyager-Modellgeneration lanciert.

«Mit 20 Jahren Minivan-Erfahrung und mehr als 10 Millionen verkauften Voyager-Minivans verfügt Chrysler über die besten Voraussetzungen, um den Kunden noch mehr zu bieten», ist Dieter Zetsche, Präsident und CEO der Chrysler Group, überzeugt. Zetsche betont, dass Chrysler auch in Zukunft an dieser Kernkompetenz festhalten will: «Die Minivans gehören zur Erbmasse von Chrysler und stehen als Synonym für die Chrysler Group.»

Der technisch und optisch umfassend überarbeitete Voyager soll weitere Verkaufserfolge im Vansegment garantieren. Auffälligste Neuerungen sind der 2,8-Liter-Common-Rail-Turbodieselmotor (CRD) sowie zum ersten Mal beim Voyager eine Kombination von Dieselmotor und Automatikgetriebe. Von der Optik her fällt die neu gestaltete Front auf (neuer Kühlergrill und Doppelscheinwerfer).

Die Verkaufspreise wurden von DaimlerChrysler Schweiz letzte Woche definitiv festgelegt. Sie liegen je nach Ausstattungsversion und Fahrzeugtyp (Voyager Limited/Grand Voyager) zwischen 45'000 und 48'000 Franken.

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