Anti-Bush-Proteste in Uruguay
10. März 2007, 09:27Nach seiner Abreise aus Brasilien ist US-Präsident George W. Bush in Uruguay eingetroffen. Bushs Ankunft wurde auch an der zweiten Station seiner Lateinamerika-Reise von Protesten begleitet.
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Die Demonstranten führten palästinensische, venezolanische, kubanische und uruguayische Fahnen mit sich. An einigen Orten griffen Vandalen McDonald's-Filialen an. Für den Abend waren in Montevideo weitere Demonstrationen gegen Bush vorgesehen.
Ausschreitungen in Argentinien
Im benachbarten Argentinien hielt der venezolanische Präsident und erklärte US-Gegner Hugo Chávez eine Anti-Bush-Kundgebung ab. In Buenos Aires bezeichnete er den US-Präsidenten als «politische Leiche». Bush atme «den Gestank der politischen Toten» und werde bald verschwinden, sagte Chávez.Laut Veranstaltern besuchten rund 35000 Menschen die Kundgebung in einem Stadion. Gleichzeitig zündeten organisierte Gruppen US-Flaggen an und lieferten sich Ausschreitungen mit der Polizei. Die Sicherheitskräfte lösten die Proteste auf.
In Uruguay stehen für Bush Gespräche mit seinem uruguayischen Amtskollegen an, der ein bilaterales Freihandelsabkommen mit den USA anstrebt. Am Sonntag fliegt Bush im Rahmen seiner sechstägigen Lateinamerika-Reise weiter nach Kolumbien. Weitere Destinationen sind Guatemala und Mexiko.






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