Verschärfte US-Sanktionen gegen Burma
12. Dezember 2007, 08:44Das US-Repräsentantenhaus hat verschärfte Sanktionen gegen Burma beschlossen. Präsident George W. Bush droht mit weiteren Massnahmen.
Wie der Abgeordnete Tom Lantos gestern erklärte, werde die Unterdrückung der Demokratiebewegung in Burma mit dem Export von Rubinen und Jade finanziert. Ein gestern verabschiedetes Gesetz, dem auch der Senat noch zustimmen muss, soll deshalb die Einfuhr der Edelsteine in die USA verbieten.
US-Präsident George W. Bush hat der Militärjunta in Burma mit weiteren Sanktionen gedroht, falls diese sich einem demokratischen Wandel weiter verschliesst. In einer Erklärung forderte Bush erneut die Freilassung aller politischen Gefangenen, darunter Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.
Er sei «zutiefst beunruhigt» durch einen Bericht des Uno-Menschenrechtsexperten Paul Pinheiro. Dieser hatte nach einem Besuch in Burma einen Bericht über die gewaltsame Niederschlagung der von buddhistischen Mönchen angeführten Proteste verfasst. Laut Pinheiro starben bei der Niederschlagung mindestens 31 Menschen der Proteste, 600 würden festgehalten und 74 weitere vermisst. Die Junta hatte lediglich den Tod von 15 Menschen bestätigt.

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