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IOC-Vertreter: Fackellauf in Zukunft kürzer?

08. April 2008, 10:40

Nach den Protesten in London und Paris hat ein Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees den internationalen Teil des olympischen Fackellaufs in Frage gestellt.

Das australische IOC-Mitglied Kevan Gosper erklärte heute in Peking, er sei schon immer gegen den internationalen Teil des Fackellaufs gewesen, der erst mit den Olympischen Spielen in Sydney 2000 eingeführt worden sei. Für dieses Jahr wurden 21 Städte ausserhalb Chinas ausgewählt, so Gosper, man habe China vorab darauf hingewiesen, dass London, Paris und San Francisco Orte mit einem gewissen Risiko verbunden seien.

Zugleich verurteilte Gosper die jüngsten Proteste in London und Paris. Die Demonstranten seien professionelle Störer, die «voller Verbitterung und Hass» seien, erklärte er.

Mit ihren Protesten gegen das chinesische Vorgehen in Tibet hatten die Demonstranten gestern in Paris den Abbruch des olympischen Fackellaufs erzwungen. Auch in London hatte sich die Zeremonie am Sonntag zu einem Spriessrutenlauf entwickelt.

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