News Schweiz - Tages-Anzeiger

Dossier

Personenfreizügigkeit

Am 25. September stimmt das Schweizer Volk über die erweiterte Personenfreizügigkeit ab. Die EU macht Druck mit den Schengen/Dublin-Verträgen.


Die Zeche zahlen am Ende die Armen

Nach dem Ja zu den bilateralen Verträgen ist nun zu regeln, was der EU vor ihrem Einlenken zugesagt wurde: Die Schweiz zahlt ihr 1 Milliarde. Jetzt wird gefeilscht, wer sie bezahlt. » weiter

Esten helfen Schweiz, Stellen zu schaffen

Trotz hoher Arbeitslosigkeit im Schweizer Gastgewerbe und in der Informatik sind die Branchenverbände für die Osterweiterung. » weiter

«Die Befürworter müssen stillhalten»

Bleibt der Abstimmungskampf unspektakulär, liegt ein Ja zur Personenfreizügigkeit drin. Kommen Emotionen ins Spiel, könnten die Gegner obsiegen, glaubt Politologe Hans Hirter. » weiter

Es geht nicht nur um das Geld

Viele junge Tschechen suchen im Westen eine Stelle, vor allem um Fremdsprachen zu lernen. Die Schweiz ist für sie keine Traumdestination. » weiter

Abschotten bietet keine Perspektive

Die Schweiz darf nicht mitten auf dem bilateralen Weg anhalten - und Osteuropa nicht die kalte Schulter zeigen. Deshalb ist der TA für die Personenfreizügigkeit mit den neuen EU-Staaten. » weiter

Der Heimvorteil bleibt - aber er wackelt

Was kommt mit der Personenfreizügigkeit auf den Kanton Zürich zu? Werden uns hoch qualifizierte Slowakinnen, Polen oder Litauer die Arbeitsplätze streitig machen? » weiter

Arbeitskontrollen in Zürich: Eine Sisyphusarbeit

Fünf Kontrolleure schauen im Kanton, dass es wegen der Personenfreizügigkeit nicht zu Lohndrückerei kommt. Viel Arbeit für wenig Leute. » weiter

«Ungelernte Arbeitskräfte werden kommen»

In der Schweiz wurden einst Tausende Flüchtlinge aus Osteuropa mit offenen Armen empfangen. Heute lehnen viele von ihnen die Personenfreizügigkeit ab. » weiter

Schuften für 2500 Franken Monatslohn

Schon jetzt arbeiten Menschen aus Osteuropa in der Schweiz. Wie eine Polin ohne Arbeitsbewilligung als Putzfrau lebt. » weiter

Auch die Polen arbeiten am liebsten daheim

Die heraufbeschworene Flut von osteuropäischen Arbeitskräften in die alten EU-Länder kam nicht: Die Schutzmassnahmen haben sich als übertrieben und kontraproduktiv entpuppt. » weiter


Schweden will in Polen Arbeitskräfte anwerben

Gegen den Willen der regierenden Sozialdemokraten entschied sich Schweden im Hinblick auf die EU-Erweiterung für die volle Personenfreizügigkeit – und ist heute froh darum. » weiter

Solange Stundenlöhne von 5 Euro locken

Trotz Zuwanderungsbarrieren finden osteuropäische Arbeiter Wege nach Deutschland. Dem befürchteten «Sozialdumping» will die Regierung mit Mindestlöhnen einen Riegel vorschieben. » weiter

«Wir können keine Events machen»

Für den Fall eines Neins in der Abstimmung hat Urs Bucher, Chef des Integrationsbüros, nichts vorbereitet. Und er sagt, warum ein Rückzug des EU-Beitrittsgesuches falsch wäre. » weiter

«Die Leute merken: Es geht um die Wurst»

Bei der Personenfreizügigkeit ist die SVP gespalten. Ein Nein koste Arbeitsplätze, fürchtet Peter Spuhler. Hans Fehr hingegen sieht im Falle eines Ja das Sozialsystem kollabieren. » weiter

Die Putzfrau muss Deutsch sprechen

In der Reinigungsbranche werden die Löhne wegen der erweiterten Personenfreizügigkeit kaum sinken. Wer kein Deutsch kann, wird aber schwerer einen Job finden. » weiter

Befürworter der erweiterten Personenfreizügigkeit im Aufwind

Die Chance der erweiterten Personenfreizügigkeit steigt. 49 Prozent wollen Ja stimmen, wie die neuste SRG-Umfrage zeigt. Selbst in der SVP mehren sich die Befürworter. » weiter


Es kamen weniger Einwanderer aus Europa

Migrationswelle aus der EU? Von wegen. Ausgerechnet seit die Schweiz ihren Arbeitsmarkt für EU-Bürger mehr und mehr öffnet, geht die Einwanderung zurück. » weiter

«Die Personenfreizügigkeit ist wichtig»

Die Wirtschaft soll den Leuten selbst erklären, was für sie am 25. September auf dem Spiel steht. Mit einem Fabrik-Znüni. Aber im Kanton Zürich machen nur wenige Firmen mit. » weiter

Die Schweizer Vorhut in Ungarn

Mit der Personenfreizügigkeit könnten Schweizer leichter in Osteuropa arbeiten. Bereits sind einige Tausend dort – in Ungarn etwa als Hoteldirektor, Floristin oder Informatiker. » weiter

Wie sie Volksnähe demonstrieren

Im Abstimmungskampf um die Personenfreizügigkeit tritt fast jeden Tag ein neues Komitee auf. Die Strategie dahinter: Gegner und Befürworter wollen zeigen, wie breit sie abgestützt sind. » weiter

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