Vinzenz Hediger wird doch Direktor
21. Januar 2008, 21:09Es ist ein verrückter Tag an der Cinémathèque Suisse. Am Morgen lehnt Vinzenz Hediger den Posten als Direktor noch ab. Jetzt hat er doch noch zugesagt.
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Heute Morgen hatte Vinzenz Hediger angekündigt, er müsse die Berufung zum Direktor der Cinémathèque Suisse aus gesundheitlichen Gründen ablehnen. Am späten Nachmittag hat er sich umentschieden, wie der Stiftungsratspräsident, Olivier Verrey, sagte.
Der Aargauer werde nun spätestens am 1. September seinen Posten antreten, führte Verrey weiter aus. Er wird also wie vorgesehen Nachfolger von Hervé Dumont, der in Rente geht.
«Dieser Meinungsumschwung scheint abenteuerlich, aber Hediger ist von sich aus auf seine Entscheidung zurückgekommen. Ich freue mich darüber, denn er ist der allerbeste Kandidat für dieses Amt», erklärte Verrey.
Keine Verhandlungstaktik
Die gesundheitlichen Probleme, die Hediger ursprünglich als Grund für seinen Verzicht angeführt hatte, liessen sich zum Glück bewältigen, sagte der Stiftungsratspräsident.
Hedigers Amtsniederlegung habe enttäuschte Reaktionen hervorgerufen. Man habe deshalb noch einmal mit dem designierten Direktor gesprochen, und dieser habe es sich anders überlegt.
Keinesfalls habe Hediger versucht, einen besseren Arbeitsvertrag oder ein höheres Gehalt herauszuholen, betonte Verrey. Vielmehr stecke eine gewisse Unentschlossenheit hinter dem Hin und Her. Hediger habe den Zeitpunkt seines Amtsantritts in der Schwebe gehalten. Mittlerweile sei aber der 1. September definitiv.
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