Schweiz und Österreich loben sich
29. Juni 2008, 16:31Die gemeinsame Austragung der Euro 08 in der Schweiz und Österreich hat sich laut Bundesrat Schmid gelohnt. Auch der österreichische Bundeskanzler Gusenbauer ist voller Lob.
In Wien dankte er dem Partnerland vor dem Finalspiel Deutschland-Spanien für die «konstruktive» Zusammenarbeit. «Die Schweiz könnte einen Anlass dieser Grössenordnung nicht alleine durchführen», sagte der Bundesrat laut Redetext an der Medienkonferenz der Uefa. Es sei den beiden Ländern immer gelungen, von den jeweiligen Erfahrungen zu profitieren und gemeinsame Lösungen zu entwickeln.
Das gemeinsame Ziel sei es gewesen, gute Gastgeber zu sein und gemeinsam mit Österreich ein völkerverbindendes Fussballfest durchzuführen, sagte Schmid. Aus Schweizer Sicht ziehe er eine durchaus positive erste Bilanz.
Schmid nahm gestern abend zusammen mit Bundespräsident Pascal Couchepin an einem Gala-Dinner mit Hunderten von Persönlichkeiten teil. Uefa-Präsident Michel Platini habe dabei ausdrücklich das Engagement der Schweiz gelobt, wie Schmids Sprecher Dominique Bugnon der Nachrichtenagentur SDA erklärte.
Glücksfall für beide Länder
Die EM ist laut dem österreichischen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer ein Glücksfall für die Schweiz und Österreich. «Aus Nachbarn sind Freunde geworden», sagte er an der Medienkonferenz. «Viele unserer Hoffnungen sind in Erfüllung gegangen». Wie Bundesrat Samuel Schmid hob auch er die gute Zusammenarbeit mit dem Partnerland hervor.
Bundesrat Pascal Couchepin und der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer dankten sich bei einem Abschiedsbrunch am Swiss Beach in Wien gegenseitig. «Wir sind am Ende einer angenehmen Periode der Zusammenarbeit», sagte Couchepin.
Derselben Meinung war auch Fischer: «Wir haben es beide nicht ins Viertelfinale geschafft, aber gemeinsam haben wir gezeigt, dass wir organisieren können und gute Gastgeber sind.»
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