FDP setzt auf Atomenergie
14. Oktober 2006, 18:36Die FDP will erneuerbare Energien fördern und kann sich eine ökologische Steuerreform vorstellen. Dennoch gehe es nicht ohne neue Atomkraftwerke.
Atomkraftwerk Gösgen.
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Zur Deckung der sich abzeichnenden Versorgungslücken plädiert die FDP für die Förderung erneuerbarer Energien. Ihr Anteil an der Gesamtproduktion soll bis 2030 auf 10 Prozent steigen. Weil das aber nicht reicht, will die Partei weiterhin Atomenergie. Die alten Atomkraftwerke sollen ersetzt werden.
Ökologische Wende
Gegenüber der Sendung «Echo der Zeit» von Radio DRS führte Parteipräsident Fulvio Pelli aus, eine ökologische Steuerreform sei für die FDP denkbar, obwohl die Partei sich 2000 noch gegen einschlägige Vorlagen gestemmt hatte. Eine Arbeitsgruppe der Partei solle ab 2007 konkrete Vorschläge ausarbeiten.Die Delegierten folgten dem vorgelegten Energiepapier in allen Punkten. Die Aargauer Sektion verlangte mit Erfolg die sofortige Projektierung eines neuen AKW. Zudem fordert das Papier eine Reform der Fahrzeugbesteuerung.%perl>
FDP-Positionen in der Energiepolitik
Die Delegierten der FDP Schweiz haben heute in Sempach ein Positionspapier für eine nachhaltige Energiepolitik verabschiedet. Die Kernpunkte:
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