CVP und FDP gemeinsam gegen SVP

26. Oktober 2007, 11:12

Die beiden St. Galler Ständeräte Eugen David (CVP) und Erika Forster (FDP) steigen gemeinsam in den Wahlkampf gegen den SVP-Kandidaten Toni Brunner.

Das Ergebnis des zweiten Wahlgangs, der am 25. November stattfindet, ist völlig offen. Im ersten Wahlgang hatte niemand der sechs Kandidaten und Kandidatinnen das Absolute Mehr erreicht.

CVP und FDP haben in einem Communiqué mitgeteilt, dass sie ihre Ständeräte Erika Forster und Eugen David auch im zweiten Wahlgang gegenseitig unterstützen. Dieser Pakt soll die Wahl Toni Brunners ins Stöckli verhindern.

SVP hat die Nase vorn

Brunner holte im ersten Wahlgang 61’648 Stimmen und liess David mit 59'488 Stimmen knapp und Forster mit 55'462 deutlich hinter sich. SP-Regierungspräsidentin Kathrin Hilber, die in der ersten Runde auf den vierten Platz gekommen war, gab am Dienstag ihren Verzicht bekannt.

Bereits am Sonntag erklärte Yvonne Gilli von den Grünen, dass sie im zweiten Wahlgang nicht mehr antrete. Bedeutungslos ist, dass Thomas Manser von den Schweizer Demokraten nochmals antritt.

Linken müssen an die Urne

Ob die Wahl Brunners in den Ständerat verhindert werden kann, hängt im Wesentlichen davon ab, ob es der CVP und FDP gelingt, auch die Linken an die Urne zu bewegen und davon zu überzeugen, für David und Forster zu stimmen. SVP-Kandidat Toni Brunner dürfte sein Wählerpotenzial schon im ersten Durchgang voll ausgeschöpft haben.

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