Blocher sagt Adieu und sorry
18. Dezember 2007, 12:33«Ich scheide nicht in Bitterkeit»: Mit diesen Worten hat sich der nicht wiedergewählte Bundesrat Christoph Blocher vom Nationalrat verabschiedet.
- Artikel zum Thema
- Nationalrat heisst Polizei-Index gut
Er habe dank der wohlwollenden Begleitung und Mitarbeit der Parlamentarier ausserordentlich viel bewirken können, sagte Blocher bei seinem letzten Auftritt im Nationalratssaal nach der Verabschiedung durch den Präsidenten Andre Bugnon (SVP/VD). Dass er oft Widerstandskraft gezeigt habe, sei notwendig gewesen. Wenn er jemanden dabei verletzt haben sollte, bitte er um Entschuldigung, so Blocher. Das sei nie seine Absicht gewesen.
Blocher verwies wie auch Bugnon auf verschiedene grosse Projekte seiner Amtszeit, darunter die Justizreform und verschiedene Vorlagen wie die Revision des Urheberrechts, die wichtig für die Wirtschaft seien. Besonders stellte er die Revision des Asyl- und Ausländergesetzes heraus, die es endlich ermögliche, auf Grundlage eines humanen Rechts den Missbrauch zurückzubinden.
Standing Ovation von der Ratsrechten
Er habe in seinem Departement zudem gezeigt, dass man wie in einem Unternehmen die Kosten um 20 Prozent senken könne, ohne die Leistungen zu verschlechtern. Bugnon lobte Blocher für seinen grossen Einsatz, seine Kompetenz und seine perfekte Dossierkenntnis. Die rechte Ratshälfte zollte Blocher zum Abschluss stehend Applaus.
Schweiz
- 11:40Alkoholtests werden in Frankreich zur Pflicht
- 10:13Goldene Fallschirme für Beamte, aber nicht für Manager
- 07:11Der Milliardär will loslegen im Château Gütsch
- 19:27Leuthard in Stuttgart auf Fluglärm-Mission
- 18:19«Wie kommt es zu dieser Häufung von Beratungsaufträgen?»
- 17:44Das Stimmvolk will derzeit nicht mehr Ferien
Meistgelesen in der Rubrik Schweiz
Umfrage
Sollen Betreibungsämter künftig vor der Ausstellung eines Zahlungsbefehls zumindest oberflächlich prüfen, ob die Forderung besteht?



































