Schweiz soll nicht weiter schweigen
20. März 2008, 18:12150 Nationalräte und 26 Ständeräte fordern den Bundesrat auf, gegen die «chinesische Gewalt» im Tibet Stellung zu beziehen.
Die Schweiz dürfe bei schweren Menschenrechtsverletzungen nicht schweigen, heisst es in einem offenen Brief. Die chinesische Regierung solle in aller Deutlichkeit zu einem Ende der Gewalt und der Repression aufgefordert werden, fordern die Politiker aller Parteien heute in ihrem Brief an den Bundesrat. Dazu solle auch der chinesische Botschafter in Bern zitiert werden.
Zudem ersuchen sie den Bundesrat, das Olympische Komitee aufzufordern, sich unverzüglich für die Einhaltung der von China abgegebenen Versprechen einzusetzen.
Im Tibet müsse derzeit das Schlimmste befürchtet werden, heisst es weiter. Die Geschichte zeige, dass China Medien und Internet immer dann zensuriere, wenn es die Lage mit Gewalt und ohne Zeugen unter Kontrolle bringen wolle.
Schweiz
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