News Ausland - Tages-Anzeiger
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SPEZIAL
Klimawandel und die Folgen
Die drei Uno-Klimaberichte zeichnen ein düsteres Bild der Folgen der menschgemachten Erderwärmung. Die Bekämpfung des Treibhauseffekts rückt weltweit mehr und mehr ins Zentrum der Diskussionen in Politik, Wirtschaft und Technik.

Jedem seine eigenen CO2-Berechnungen

Wirtschaft und Umweltverbände kritisieren, Leuenbergers CO2-Rechnungen seien nicht nachvollziehbar. Der Streit gefährdet die geplante CO2-Abgabe auf Treibstoff. » weiter



EU-Parlament tritt in der CO2-Politik auf die Bremse

Von Stefan Hostettler

Die Abgeordneten desavouieren mit überwältigender Mehrheit die Klimapolitik der Kommission. Sie schlagen sich damit auf die Seite der Autoindustrie. » weiter


Das Klima bewegt politisch wenig

Von Hanspeter Guggenbühl

Das Thema Klimawandel füllt die Medien. Doch politisch geschieht wenig. Denn das Klima ändert sich langfristig, während die Politik kurzfristig agiert. » weiter


Klimagipfel

An der 13. Uno-Klima­konferenz in Bali ver­handelten Tausende Dele­gierte der rund 180 Vertragsstaa­ten der Uno-Kli­makonvention und des Kyoto-Protokolls zwei Wochen lang über die Zukunft der internationalen Klimapolitik. » weiter



Eine bequeme Wahrheit

Von Marcel Hänggi

Der frühere US-Vizepräsident Al Gore bekommt heute Montag den Friedensnobelpreis überreicht. Sein Eintreten fürs Klima hat die internationale Klimapolitik allerdings verwässert. » weiter


Kanton will CO2-Ausstoss weniger senken als geplant

Von Liliane Minor

Minergie als Vorschrift und eine verbrauchsabhängige Steuer für Autos: Damit will Baudirektor Markus Kägi Anreize setzen, damit Energie gespart wird. Im Übrigen setzt er auf Vernunft. » weiter


Bern folgt Brüssel in Klimapolitik

Von Bettina Mutter

Moritz Leuenberger darf an der Klimakonferenz in Bali gleich argumentieren wie die EU. Das hat der Bundesrat beschlossen. Die Klimaabgabe bleibt dagegen höchst umstritten. » weiter


IPCC-ZUSTANDSBERICHTE
Kein Wissenschaftszweig ist so gut dokumentiert wie die Klimaforschung. Hunderte namhafte Wissenschaftler sammeln und gewichten seit 18 Jahren im Auftrag des Uno-Wissenschaftsrats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), was Klimawissenschaftler Jahr für Jahr an neuen Erkenntnissen zusammentragen. Die Idee, eine innerstaatliche Institution zu schaffen, ist 1987 an einem Kongress der Uno-Organisation für Meteorologie (WMO) entstanden. Seit der Gründung 1988 hat der IPCC vier Zustandsberichte verfasst. Der Report ist dreigeteilt: Der gestern präsentierte erste Bericht ist den Grundlagen gewidmet. Im April wird der zweite vorgestellt, der die Folgen und Massnahmen zum Inhalt hat. Der dritte schliesslich – er wird im Mai veröffentlicht – befasst sich mit den sozialen und ökonomischen Dimensionen des Klimawandels. (ml)
www.ipcc.ch
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