Spontanes Fest bei Grameen-Bank-Zentrale

13. Oktober 2006, 16:25

Nach der Vergabe des Friedensnobelpreises an Muhammad Yunus und seine Grameen-Bank in Bangladesch sind etliche Menschen zu einem spontanen Fest zusammengekommen.

Rund um die Bankzentrale in der Hauptstadt Dhaka herrschte freudige Stimmung. Augenzeugen sagten, es habe rund 30 Minuten gedauert, Yunus durch die Menge hindurch in die Bank zu bringen. «Der ganze Platz ist voll mit Menschen.» Yunus sagte, der Anruf, dass er der Preisträger sei, habe ihn zu Hause erreicht. Er sei völlig überrascht über die Entscheidung gewesen.

«Der Preis wird mir dabei helfen, meinen Kampf gegen die Armut fortzusetzen.» Auf die Frage eines Reporters, ob er nicht eher den Wirtschaftsnobelpreis hätte bekommen müssen, sagte der Ex-Professor: «Frieden und Wirtschaft hängen zusammen. Wenn es Armut gibt, gibt es keinen Frieden.»

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