Wirtschaft

Nur Panadol-Zäpfchen zurückgerufen

02. August 2007, 11:20

Der vom Pharmakonzern GlaxoSmithKline angeordnete Panadol-Rückruf betrifft nur Zäpfchen, nicht Tabletten. Das Unternehmen sah sich heute wegen besorgter Anfragen zu dieser Klarstellung veranlasst.

Der Hauptsitz von Glaxo Smith Kline in London.
Der Hauptsitz von Glaxo Smith Kline in London.
Der Rückruf betrifft laut dem Hersteller mehrere hundert Packungen des Schmerzmittels in Zäpfchenform. Auf den Verpackungen befinden sich falsche Angaben zur Dosierung. Auf dem Beipackzettel ist die Dosierung dagegen richtig angegeben.

Betroffen sind die Chargen Lot 7018/Exp. 05.2012 und Lot 7019/Exp. 06.2012. Diese Angaben befinden sich auf der unteren Lasche der Packung. Die Chargen waren Anfang Juli 2007 ausgeliefert worden. Früher bezogene Packungen sind nicht betroffen.

Gefahr von Vergiftungen
Auf der Verpackung ist für Kinder von 30 bis 40 Kilogramm Körpergewicht (9 bis 12 Jahre) irrtümlich die maximale Tagesdosis für Erwachsene (8 anstatt 4 Zäpfchen) aufgeführt. Für Kinder von 22 bis 30 Kilogramm Körpergewicht (6 bis 9 Jahre) werden 4 statt 3 Zäpfchen empfohlen.

Das Heilmittelinstitut Swissmedic empfiehlt, die Packungen den jeweiligen Apotheken, Drogerien oder Arztpraxen zurückzubringen. Eine Überdosierung kann laut Swissmedic zu Vergiftungserscheinungen mit Leberschäden führen.

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