Wirtschaft

Swisscom: Glasfasernetz mit Konkurrenz ausbauen

04. November 2007, 10:19

Die Swisscom will ihre Konkurrenten zu einem gemeinsamen Vorgehen beim Auf- und Ausbau eines landesweiten Glasfasernetzes für die Privathaushalte gewinnen.

Ein Alleingang rechnet sich laut Schloter nicht.
Keystone Ein Alleingang rechnet sich laut Schloter nicht.

Man biete den Mitbewerbern an, sich an den Bauprojekten der Swisscom zu beteiligen und ihre eigenen Leitungen einzulegen, sagte Swisscom-Konzernchef Carsten Schloter in einem Interview der «SonntagsZeitung». Denn es wäre ein logistischer Gau und ein volkswirtschaftlicher Unsinn, wenn in einer Stadt wie Zürich drei Anbieter gleichzeitig ein eigenes Glasfasernetz aufbauten, ohne sich abzusprechen.

Es werde drei oder vier Anbieter geben, die investierten. Dazu gehörten die Elektrizitätswerke und die Kabelnetzbetreiber. Dann müsse sich zeigen, wer sonst noch bereit sei zu investieren.

Im Gespräch mit den Regulierungsbehörden

Laut Schloter haben informelle Gespräche für ein gemeinsames Vorgehen beim Ausbau des Glasfasernetzes bereits stattgefunden. Nun werde das Modell auch mit den Regulierungsbehörden sondiert.

Swisscom-Konkurrent Orange hatte letzte Woche bekannt gegeben, dass zusammen mit den Elektrizitätswerken Zürich ein Glasfasernetz in Zürich aufgebaut werden soll.

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