Wirtschaft

iPhone gibt es bald bei Swisscom zu kaufen

14. Mai 2008, 13:16

Das lange Warten hat ein Ende: Das iPhone von Apple wird noch in diesem Jahr in der Schweiz lanciert. Das genaue Datum ist unbekannt.

Wann die Swisscom das iPhone von Apple in die Shops bringen will, ist unklar. Swisscom-Sprecher Carsten Roetz gab sich zugeknöpft: «Wir haben mit Apple einen Vertrag unterzeichnet und uns darauf verständigt, dass wir in einem ersten Schritt nur mal sagen, das Gerät kommt in die Schweiz.»

«Das war ja bis jetzt überhaupt nicht offiziell. Es wurde auch schon die Frage aufgeworfen, ob das iPhone überhaupt jemals in die Schweiz kommen würde», sagte Roetz.

Jetzt bringe die Swisscom das Gerät. Ob der grösste Telecomkonzern des Landes einen Exklusivvertrag für die Schweiz abgeschlossen habe oder noch andere Mobilfunkanbieter zum Handkuss kämen, wollte der Sprecher nicht sagen.

Schon 42’000 iPhones in der Schweiz

Bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart haben es viele Leute nicht mehr ausgehalten und sich das Apple-Handy auf anderen Wegen besorgt. Insgesamt laufen schon 42’000 iPhones in der Schweiz.

Der grösste Anteil entfällt auf die Swisscom. Auf deren Netz sind 25’000 iPhones in Betrieb, wie Sprecher Carsten Roetz auf Anfrage sagte. Der als Technikfreak geltende Swisscom-Chef Carsten Schloter hatte sich bereits kurz nach der Lancierung des iPhones im vergangenen Jahr ein Gerät in Amerika besorgt und war damit in die Schlagzeilen geraten.

Bei Orange seien 10’000 iPhones-Nutzer auf dem Netz, sagte Sprecherin Therese Wenger. Auf dem Sunrise-Netz laufen 7000 iPhones, wie Sprecherin Sevgi Gezici sagte.

Ob die Swisscom das heiss begehrte Gerät hierzulande alleine verkaufen kann, ist noch nicht klar. Swisscom und Apple wollen sich dazu nicht äussern.

Eines steht fest: Sunrise werde das iPhone nicht in der Schweiz einführen, sagte Gezici. Orange, die das iPhone bereits in Frankreich verkauft, hüllte sich derweil in Schweigen: «Ich habe zuzeit keine weiteren Informationen», sagte Schweiz-Sprecherin Therese Wenger.

In Italien sind mit Vodafone und Telecom Italia allerdings auch zwei Anbieter zum Handkuss gekommen. Damit ist Apple vom Modell des Exklusivverkaufs durch einen Anbieter pro Land abgerückt. Dies könnte auch in der Schweiz der Fall sein.

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