Schweiz

Mit Frei und Steller gegen Frankreich

13. Juni 2006, 15:06

Wenige Stunden vor dem Gruppenspiel gegen Frankreich in Stuttgart (18 Uhr) sickerte aus verlässlicher Quelle durch, dass die Schweizer mit zwei Stürmern antreten werden. Köbi Kuhn baut auf ein 4-4-2-System mit Alex Frei und Marco Streller.

Somit präsentiert sich die Aufstellung der Schweizer wie folgt: im Tor steht Pascal Zuberbühler. Die Verteidigung bildet der Vierer-Riegel mit Philipp Degen, Patrick Müller, Philippe Senderos und Ludovic Magnin. Müller wird somit – trotz leichten Problemen am Knöchel – von Beginn weg spielen.

Das Mittelfeld präsentiert sich unverändert mit Tranquillo Barnetta, Johann Vogel, Ricardo Cabanas und Raphael Wicky. Da Kuhn mit dem Doppelsturm Streller/Frei operiert, fiel Daniel Gygax, der hinter der einzelnen Sturmspitze hätte spielen sollen, aus der Startformation.

Hitze als Vorteil für die Schweiz?
Der erste WM-Auftritt der Schweizer Nati wird wohl zu einer Hitzeschlacht werden. In Stuttgart wird gemäss dem deutschen Wetterdienst eine erdrückende Hitze erwartet, mit Temperaturen von 29 bis 33 Grad Celsius. Zum Zeitpunkt des Anpfiffs werden die Spieler keinerlei Abkühlung erwarten können. Dann sollen auf dem Spielfeld immer noch heisse 31 Grad herrschen. Das Regenrisiko ist gleich Null; nur ein schwacher Wind wird blasen.

Kuhn hofft, dass die Hitze ein Vorteil für sein Team sein wird: «Unser Kader ist bedeutend jünger als dasjenige der Franzosen. Vielleicht wird dies den Unterschied ausmachen.»

Auch die zahlreichen Schweizer Fans werden der Hitze ausgesetzt sein. In Stuttgart wird eine regelrechte Schweizer Invasion erwartet. 40’000 Eidgenossen sollen in die schwäbische Metropole pilgern.

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