Komitee hält an Initiative fest
06. Januar 2006, 13:30Das Komitee der Initiative «für eine realistische Flughafenpolitik» hält an seinem Begehren fest. Es befürchtet, dass mit dem Gegenvorschlag des Zürcher Regierungsrats Süd- und Ostanflüge zementiert werden.
Die Initianten begrüssen gemäss einer Medienmitteilung, «dass der Regierungsrat von seiner Politik abrückt, der Bevölkerung jedes von der Luftfahrtindustrie gewünschte Verkehrswachstum zuzumuten».Das Komitee kritisierte jedoch, dass die Regierung der Bevölkerung zwar mehr Ruhe verspreche, aber nicht sage, wo die möglichen zusätzlichen Flugbewegungen abgewickelt werden sollen.
Ohne Plafonierung und verlängerter Nachtruhe werde dem Wachstum am Flughafen Tür und Tor geöffnet. Das Komitee hält am Begehren fest, hinter dem Bürgerorganisationen aus dem Süden, Osten und Norden des Flughafens, der Schweizerische Schutzverband gegen Flugemissionen und der Dachverband Fluglärmschutz stehen.
Zürich
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