Winterthurer Stapi bedauert Winterthur-Verkauf
14. Juni 2006, 14:46Der Winterthurer Stadtpräsident Ernst Wohlwend bedauert den Verkauf der Winterthur-Versicherungen an den französischen Versicherungskonzern Axa.
«Wir hätten einen Börsengang begrüsst», sagte Wohlwend in einem Interview des «Regionaljournals» von Radio DRS. Das Unternehmen hätte dadurch seine Autonomie und Eigenständigkeit zurückerhalten. «Die Winterthur-Versicherungen sind das Flaggschiff der Stadt Winterthur», sagte Wohlwend. Das Unternehmen habe den Namen der Stadt in die ganze Welt getragen und sei ein wichtiger Arbeitgeber für die Region.Einen grösseren Verlust von Arbeitsplätzen befürchtet Wohlwend allerdings nicht. Die Axa habe glaubhaft versichert, dass ein Stellenabbau am Winterthurer Hauptsitz nur punktuell bevorstehe. Betroffen sei vor allem das oberste Kader. Auch bei den Steuereinnahmen rechnet die Stadtregierung nicht mit markanten Ausfällen infolge des Verkaufs.
An einem demnächst stattfindenden Gespräch mit den Winterthurer Behörden wird Axa über ihre Absichten näher informieren. Der Stadtrat will bei dieser Gelegenheit die Interessen der Stadt einbringen.















