«FDP-Basis hielt nicht zu SVP»

25. November 2007, 15:41

SVP-Mann Ueli Maurer führt seine Niederlage im zweiten Zürcher Ständeratswahlgang darauf zurück, dass die FDP-Basis ihm die Unterstützung verweigert hat.

Bis vor drei Wochen habe er sich Chancen ausgerechnet. In letzter Zeit aber sei ihm klar geworden, dass es nicht reichen würde: Er sei auf der Strasse angepöbelt worden und habe böse Briefe erhalten - das sei nur die Spitze des Eisbergs gewesen.

Gewiss sei er enttäuscht, sagte Maurer. Er werde nun seinen Nationalratssitz behalten. Die Nicht-Wahl betreffe nicht nur ihn persönlich. Es sei eine Niederlage für die Bürgerlichen im Kanton Zürich insgesamt. Diese liefen damit Gefahr, erheblich geschwächt zu werden.

Offensichtlich habe sich die Mitte-Links-Wählerschaft sowie der linke Rand der bürgerlichen Wähler mobilisieren lassen. Maurer ärgerte sich, dass die FDP-Basis nicht mit der SVP zusammenspannte. Im umgekehrten Fall sei dies jeweils schon so.

Zürich

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