Kein Sex und ein paar Promis am Stadtrand
27. Mai 2008, 22:48 Von Nina ScheuZur Zürcher Premiere von «Sex and the City» wurde im Kino Arena in Sihlcity der rote Teppich ausgelegt. Es kamen einige, die gern Rang und Namen hätten - und wenige, die es haben.
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Zürich will immer wieder mal Weltstadt sein, aber die Limmat ist eben doch nicht der Hudson River und auch nicht die Spree. So tummelte sich in New York, London und Berlin tatsächlich viel Prominenz auf den roten Teppichen, die vor zwei Wochen zu den Premieren der kinogerechten Aufmotzung der erfolgreichen US-Fernsehserie «Sex and the City», kurz SATC, ausgerollt worden waren. Auch die vier Hauptdarstellerinnen, Sarah Jessica Parker, Cynthia Nixon, Kristin Davis und Kim Cattrall tippelten in den obligaten Manolo-Blahnik-Schuhen über den in den Metropolen ausgelegten Filz.
Eine zickige Antwort
In Zürich fuhr man diesbezüglich heute Abend etwas bescheidener: Statt des berühmten Damenquartetts hatte man Karin Lanz (Schauspielerin), Stefanie Gubser (die Tochter von Schauspieler Stefan Gubser ist Sängerin), das super 3+-Supermodel Nathalie Güdel und die beim Musiksender Viva dauerpräsente Moderatorin und TeleZüri-Wetterfee Linda Gwerder als Miranda, Samantha, Carry und Charlotte verkleidet. Dergestalt aufgebretzelt, mixten sie Drinks mit den Zutaten jenes Sponsors, dessen Alkoholika auch die vier Freundinnen im Film jeweils über den ärgsten Liebeskummer hinwegzutrösten vermag.
Auch auf dem Teppich promenierten Leute, zu denen kaum ein Sterblicher die fett gedruckten Namen kennt. Um an der Limmat prominent genug für die SATC-Premiere zu sein, genügt es, wenn man die aktuelle Wetterprognose vom Teleprompter ablesen kann wie Cécile Bähler, die es überhaupt nicht lustig fand, nach dem Grund ihrer Anwesenheit gefragt zu werden: «Damit ich Fragen wie diese beantworten kann», war die SATC-gerecht zickige Antwort. Andere hatten es immerhin schon mal zur «Miss» geschafft, wie Fiona Hefti und die amtierende Schönheitskönigin Amanda Ammann, die mit ihrer Mutter Ramona erschien. Auch die lokale Ausgabe, Ex-Miss-Zürich Sabrina Knechtli, durfte da natürlich nicht fehlen.
Keine Manolo-Blahnik-Schuhe
Immerhin, ein paar internationale Grössen waren doch zugegen: Eisprinzessin Denise Biellmann wollte offenbar wieder Mal gratis ins Kino, und auch die Schriftstellerinnen Sibylle Berg und Milena Moser waren sich nicht zu schade für ein Lächeln im Blitzlichtgewitter. Nur Melanie Winiger, die etwas voreilig angekündigt worden war, wollte ihre Hochzeitsreise nicht für das grossartige Filmereignis unterbrechen.
Überhaupt, die Vorankündigungen: Männer suchte man(n) vergeblich auf der zuvor verschickten VIP-Liste, zwei kamen dann aber doch: Denise Biellmann hatte ihren Gatten Colin Dawson mitgebracht und Sibylle Berg, die weder mit der gefeierten US-Serie noch mit dem Getue am roten Teppich viel anzufangen wusste, ihren Ehemann Hanan Messer. Zur Enttäuschung der zahlreich angereisten weiblichen Premierenbesucherinnen trugen aber beide keine Manolo-Blahnik-Schuhe.















