ZVV-Abos schlagen 2 bis 7 Prozent auf
26. Juni 2008, 23:18 Von Roger KellerDer Verkehrsverbund erhöht seine Tarife ab 14. Dezember. Und in zwei Jahren folgt voraussichtlich die nächste Erhöhung.
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) verlangt vom nächsten Fahrplanwechsel an durchschnittlich drei Prozent mehr. Er begründet dies mit der Teuerung, höheren Treibstoffpreisen, dem neuen Rollmaterial und Leistungsverbesserungen. Die bereits im letzten Herbst angekündigte Tarifrunde wird wie geplant durchgezogen, nachdem auch der Preisüberwacher in der Vernehmlassung keine Einwände geltend gemacht hat.
Der Aufschlag fällt allerdings je nach Fahrausweiskategorie sehr unterschiedlich aus. Während die meisten Einzeltickets 10 bis 40 Rappen teurer werden, bleibt der Preis der 9-Uhr-Pässe sogar unverändert. Grund: Der ZVV will diese oft nur gelegentlichen Freizeitkunden nicht vergraulen. Umso mehr langt er bei den Stammkunden zu - jenen Fahrgästen, die ausser dem Chaos auf den Strassen keine Alternative haben: Bei den Abonnementen beträgt der Aufschlag 2 bis 7 Prozent.
Am meisten beträgt die Erhöhung bei den unpersönlichen Abos. Bei allen Jahreskarten nähert sich der ZVV ausserdem in Etappen dem SBB-Rabattstandard an. Dieser beträgt verglichen mit zwölf Monatskarten 25 Prozent - beim ZVV waren es einst über 31 Prozent, nach der Erhöhung werden es noch 27 Prozent sein. Damit ist auch bereits angedeutet: Die nächste Preisrunde nach 2004 und 2006 folgt bestimmt - voraussichtlich 2010.


















